Bilanz und Ausblick

Jubiläen sind treffende Gelegenheiten, um Rückschau zu halten, zu feiern und zugleich den Blick nach vorn zu richten. Der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften feiert seine Gründung vor 25 Jahren im Jahre 1997. Das sind 25 Jahre erfolgreiches Wirken für die große Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, zugleich auch zugunsten des Erhalts des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes in und aus Siebenbürgen.
Der Vorstand des neugegründeten Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften 1997 (von links nach rechts): Martin Drotleff (Schriftführer), Waltraut Kravatzky (Geschäftsführerin), Horst Göbbel (HOG-Sprecher) und Wilhelm-Georg Hietsch (stellvertretender HOG-Sprecher). Foto: Hans-Werner Schuster

Als gleichberechtigte Partner haben der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der HOG-Verband die Schwerpunkte ihrer Tätigkeiten aufgeteilt: Während der landsmannschaftliche Verband die politische Vertretung der Siebenbürger Sachsen in und außerhalb Deutschlands wahrnimmt und in seinen einzelnen Landes- und Kreisverbänden die Siebenbürger Sachsen unabhängig von ihren siebenbürgischen Herkunftsorten vor Ort betreut, orientiert sich der HOG-Verband vornehmlich in seinen weitreichenden Aktivitäten an den Heimatorten in Siebenbürgen, kooperiert dabei intensiv mit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen, mit lokalen kirchlichen und politischen Behörden und unterstützt vielfältig die zahlreichen Aktivitäten der einzelnen Heimatortsgemeinschaften, vornehmlich deren Treffen in Deutschland, in Österreich oder – in letzter Zeit vermehrt – in Siebenbürgen selbst. Letzteres mit der harten Einschränkung, dass Corona seit zwei Jahren naturgemäß auch bei uns einiges lahmgelegt hat. Zugleich sind jedoch die digitalen Möglichkeiten der gemeinschaftlichen Kommunikation auch im siebenbürgisch-sächsischen Bereich seit dem Frühjahr 2020 stark erweitert worden. Dies verdanken wir auch den zahlreichen Könnern und Experten in unseren Reihen.

Die Heimatortsgemeinschaften waren zunächst lose Zusammenschlüsse von ehemaligen Bewohnern derselben Ortschaft. Die intensiven nachbarschaftlichen Bindungen aus dem Heimatort und das Bedürfnis, diese wie im Herkunftsort weiterzuführen, haben zu der Bildung von organisierten Strukturen der einzelnen Heimatortsgemeinschaften geführt. Zahlreiche HOGs organisieren regelmäßige Ortstreffen, viele haben sich vereinsmäßig zusammengetan, bis zur Wende 1989/90 Hilfen nach Siebenbürgen geleistet, pflegen weiterhin den Zusammenhalt, die Sitten und Bräuche ihres Heimatortes und engagieren sich vielfältig auch in der Heimatkunde.

Anfangs kamen die Heimatortsgemeinschaften aus dem ganzen Bundesgebiet jedes zweite Jahr zu Tagungen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Der Ruf nach einem Dachverband wurde unüberhörbar. 1995 wurden in Fürth einige HOG-Leitsätze verabschiedet, die auf einen bundesweiten Zusammenschluss der einzelnen Heimatortsgemeinschaften hinzielten. Auf ihrer neunten Tagung vom 28. Februar bis 2. März 1997 im Feriendorf Gomadingen in der Schwäbischen Alb kam es zum Zusammenschluss in einem Dachverband. In der Verbandssatzung wurde klargestellt, dass der gegründete HOG-Verband selbstständig ist und selbstständig bleiben will und eine enge Zusammenarbeit mit allen siebenbürgisch-sächsischen Institutionen und Vereinen anstrebt, besonders mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland (damals noch Landsmannschaft), mit dem Landeskirchenkonsistorium in Hermannstadt, das die meisten Kulturgüter verwaltet und besitzt, dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrat e.V. und den Stiftungen, die sich besonders in Siebenbürgen engagieren.

Als Sprecher des neuen Verbands wählten die anwesenden 131 Vertreter von 81 Heimatortsgemeinschaften Horst Göbbel (HOG-Jaad). Sein Stellvertreter war Wilhelm-Georg Hietsch (HOG-Radeln), Geschäftsführerin Waltraut Kravatzky (HOG-Kronstadt) und Schriftführer Martin Drotleff (HOG-Bulkesch). Aktuell zählen wir in Deutschland ca. 200 aktive Heimatortsgemeinschaften, wovon 127 Mitglieder im Dachverband sind.

„Ihr bundesweiter Zusammenschluss zu einem Dachverband und die Erarbeitung einer eigenen Satzung sind eng mit der Person von Horst Göbbel verbunden, der auf der 8. Tagung in Fürth 1995 zum HOG-Sprecher gewählt worden war und dem es seither gelungen ist, zum Teil unterschiedliche Diskussionsansätze konstruktiven Beschlüssen zuzuführen“, berichtete die Siebenbürgische Zeitung auf der Titelseite der Folge 4 vom 15. März 1997. Die Satzung, so Göbbel, könne „uns bewusst und anderen klarmachen, wer wir sind, was wir erreichen wollen, wo unsere Stärken liegen/welche Handlungsmöglichkeiten wir haben, wie wir von anderen eingeordnet werden wollen“.

Zum Verhältnis Landsmannschaft und Heimatortsgemeinschaften – ein vieldiskutiertes Thema auf zahlreichen Tagungen – wies Horst Göbbel nach der Wiederwahl 2000 ein übriges Mal darauf hin, dass die beiden Körperschaften keine Gegner seien, sondern „Partner mit letztlich gleichen Zielen, jedoch unterschiedlichen Wirkungsmöglichkeiten“. Auch würden sich beide vor Ort ergänzen, und es gebe oft keine „wirklich erfolgreiche Arbeit ohne das Mitwirken der HOG“.

Konzert der vereinigten Burzenländer Blaskapellen beim Heimattag 2011 in Dinkelsbühl, der von der HOG-Regionalgruppe Burzenland mit ausgerichtet wurde.
Fotoarchiv: HOG-Verband

Martin Drotleff erinnert sich an die Gründungsversammlung, wo „auch über die Notwendigkeit eines HOG-Dachverbandes ausführlich und zum Teil auch kontrovers diskutiert wurde“. Während seiner Mitarbeit im Gründungsvorstand habe er Kontakte knüpfen können, „die unseren HOG-Zielen nützlich waren“.

Seither fanden und finden regelmäßig Tagungen statt, meistens in Bad Kissingen, wo die Heimatortsgemeinschaften aus dem ganzen Bundesgebiet zusammenkommen, um ihre Erfahrungen auszutauschen, zuletzt im Herbst 2021.

Aufgaben

Der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. ist ein in Deutschland eingetragener gemeinnütziger Verein und hat seinen Sitz auf Schloss Horneck, in 74831 Gundelsheim am Neckar. Er ist ein ideeller Verein zur Förderung der Gemeinschaft und des Zusammenschlusses der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften, Nachbarschaften, Regionalgruppen sowie weiterer heimatortsgebundener Gruppierungen. Vereinszweck ist die gemeinsame Heimatpflege und Heimatkunde sowie die gemeinsame Bewahrung des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen, insbesondere die Sicherung und Erhaltung des siebenbürgisch-sächsischen Kulturgutes.

Diese Grundlagen und Werte sollen gerade in einem erweiterten Europa als Beispiel Jahrhunderte langen nachbarschaftlichen Zusammenlebens verschiedener Ethnien vermittelt und weitergegeben werden. Der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e. V. ist parteipolitisch nicht gebunden und verfolgt weder unmittelbar noch mittelbar politische Ziele. Er versteht sich als Zusammenschluss aller vorgenannten siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaften, die in den neuen Ansiedlungsgebieten entstanden sind und die Tradition sowie das Brauchtum der in Siebenbürgen gewachsenen örtlichen nachbarschaftlichen Gemeinschaften pflegen.

Die siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften tagten 2008 im Heiligenhof in Bad Kissingen. Foto: Udo Buhn

Ziele des HOG-Verbandes

Der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V. verfolgt weiterhin folgende Zielsetzungen und Aufgaben im Sinne des § 96 BVFG:

  • Hilfen bei der Integration ausgesiedelter Landsleute der Heimatgemeinden
  • Unterstützung und Pflege der Kontakte zu den jeweiligen Heimatorten und zu anderen Heimatortsgemeinschaften
  • Materielle und geistige Hilfen an die Bewohner der Heimatorte und der bedürftigen Mitglieder der Heimatortsgemeinschaften
  • Förderung der Jugendarbeit in den Heimatortsgemeinschaften
  • Sammlung von Spenden zur Erfüllung der Vereinsaufgaben
  • Dokumentation des Lebens und der Leistungen der Siebenbürgischen Heimatgemeinden in all ihren Formen und Ausprägungen, sowie deren Veröffentlichung in Ortsmonografien (Heimatbüchern), Bildbänden, genealogischen Büchern, Filmen, Videofilmen u. v. a. m.
  • Mitwirkung bei Erhalt, Betreuung und Pflege von bedeutenden Siebenbürgisch-Sächsischen Bauten und Kulturdenkmälern sowie von Kirchen und Friedhöfen in den Heimatorten.

Der HOG-Verband nach 2001

2001 übernahm Michael Konnerth (HOG Neithausen) den Vorsitz des HOG-Verbandes. In dieser Eigenschaft hat er die Verbindung des HOG-Verbandes zur Evangelischen Landeskirche A.B. in Rumänien intensiviert, hat an allen Kuratorentagen in Hermannstadt teilgenommen, hat immer wieder auch außerhalb offizieller Termine die Bischöfe Dr. Christoph Klein und Reinhart Guib sowie Hauptanwalt Friedrich Gunesch zu Besprechungen getroffen. Die Vertreter der Kirche wurden ihrerseits zu Tagungen des HOG-Verbandes in Deutschland eingeladen. Nach drei Amtszeiten gab Konnerth 2013 den Vorsitz des HOG-Verbandes aus gesundheitlichen Gründen ab.

Als langjährige engagierte und sehr verlässliche Geschäftsführerin war bis 2013 Maria Stirner (HOG-Henndorf) tätig. Stellvertretende Vorsitzende ab 2001 waren: Karl-Heinz Brenndörfer (HOG Heldsdorf) und Werner Henning (HOG Nadesch).

Michael Konnerth war Vorsitzender des HOG-Verbands von 2001 bis 2013,
hier beim Trachtenumzug de Heimattages 2015 in Dinkelsbühl. Foto: privat

2012 wurde nach intensiven Diskussionen pro und contra auf der Grundlage eines Partnerschaftsvertrages der HOG-Verband Mitglied im Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. („Der HOG-Verband tritt dem Verband der Siebenbürger Sachsen durch diesen Rahmenbeitrittsvertrag als Mitglied bei. Das Mitglied wird der Bundesebene zugeordnet. Der HOG-Verband verliert durch seinen Beitritt seine Eigenständigkeit nicht.“)

Im Jahre 2013 wurde der Wirtschaftsingenieur Hans Gärtner (HOG-Schönau) zum neuen Vorsitzenden des HOG-Verbandes gewählt. Seine Stellvertreter waren Heinz-Walter Hermann (HOG Heltau), Dr. Hans Georg Franchy (HOG-Bistritz – bis 2014), Alfred Gökeler (HG Mediasch – ab 2014), Geschäftsführerin Ilse Welther (HOG Felmern).

In seiner Amtszeit ereigneten sich besonders wertvolle Aktivitäten: hochrangige Tagungen in Bad Kissingen und Schäßburg, Intensivierung der vielfältigen Zusammenarbeit mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, mit der Ev. Kirche in Rumänien, mit Stiftungen und dem Siebenbürgenforum. Eine Glanztat von Hans Gärtner ist die Initiative und die Kernerarbeit seines Teams und zahlreichen Partnern in Siebenbürgen, Deutschland, Österreich zum Zustandekommen des bisher „größten Sachsentreffens aller Zeiten“ (ADZ vom 7. August 2017) im August 2017 in Hermannstadt, in dessen Gefolge zahlreiche wertvolle, bestens angenommene Heimatortstreffen in Siebenbürgen stattfanden.

Hans Gärtner, Vorsitzender des HOG-Verbands (2013-2017)

Auf der Mitgliederversammlung 2017 stellte sich die Informatikerin und ehemalige Geschäftsführerin des HOG Verbandes Ilse Welther (HOG Felmern) zur Wahl der Vorsitzenden und wurde mit eindeutiger Mehrheit gewählt. Mit dabei ein völlig neues Team: Dr. Horst Müller (HOG-Kronstadt) und Hans-Georg Richter (HOG-Agnetheln) als Stellvertreter, Sunnhild Walzer (HOG Bulkesch) als Geschäftsführerin und Gretel Theil (HOG Kleinschenk) als Schriftführerin.

Der HOG-Verband hat das große Sachsentreffen 2017 angestoßen und maßgeblich mitgestaltet. Fotoarchiv: HOG-Verband

Die HOGs wurden intensiver eingebunden und vernetzt, sie berichteten über ihre Tätigkeiten auf den alljährlichen Fachtagungen, sei es über die Arbeiten auf den Friedhöfen in ihren Heimatgemeinden oder über Reparaturen an ihren ehemaligen Kirchenburgen. Des Weiteren wurde die Zusammenarbeit mit den Partnern in Siebenbürgen, der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR), den Kirchenbezirken, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) und der Stiftung Kirchenburgen intensiviert und ausgebaut. Das Projekt der Stiftung „Themenhefte zur siebenbürgischen Kirchenburgenlandschaft“ wurde und wird vom HOG-Verband mitgefördert. Das Mitwirken bei der Organisation des großen Sachsentreffens, coronabedingt verschoben auf 2024, steht ebenfalls auf der Agenda des HOG-Verbandes. Weitergeführt und verstärkt im Sinne des Networking wurde die Kooperation mit Partnern in Deutschland, die ihre Aufgabe ebenfalls in der Pflege und Bewahrung von Tradition und Brauchtum der Siebenbürger Sachsen sehen. Auch hat sich der Verband vermehrt über die Internetpräsenz dargestellt und dem breiten Publikum bekannt gemacht.

Dank des entgegengebrachten Vertrauens der Mitglieder wurde Ilse Welther 2021 für eine weitere Legislaturperiode gewählt. Gemeinsam mit dem teilweise neuen Team Dr. Horst Müller und Thomas Schneider (HOG Holzmengen) als Stellvertreter, Sunnhild Walzer als bestätigte Geschäftsführerin und Hermine-Sofia Untch (HOG Braller) als Schriftführerin.

Die Vorsitzenden des HOG-Verbandes seit dessen Gründung, von rechts: Horst Göbbel (1997-2001), Michael Konnerth (2001-2013), Ilse Welther (seit 2017) und Hans Gärtner (2013-2017). Foto: Rainer Lehni

Ein gemeinsames Projekt mit dem DFDS ist der Siebenbürgische Kultursommer 2022, ein sogenanntes kleines Sachsentreffen. Mit der Stiftung Kirchenburgen sind Entwicklung und Förderung gemeinsamer Vorhaben in Planung, zusammen mit der EKR streben wir die Beteiligung an der Unterstützung von Bedürftigen in den Heimatorten in Siebenbürgen an. Durch seine transparente und erfolgreiche Arbeit will der Verband neue Mitglieder gewinnen und vermehrt die Jugend einbinden.

Die Gründung des HOG-Verbandes 1997 hat sich eindeutig als richtige Handlung erwiesen. Der Verband hat nach wie vor seine Existenzberechtigung und beste Perspektiven, weiterhin zum Gemeinschaftswohl der Siebenbürger Sachsen wirksam zu sein.

Horst Göbbel

Interview mit der Vorsitzenden des HOG-Verbands

Aus aktuellem Anlass führte Horst Göbbel ein kurzes Interview mit der Vorsitzenden des HOG-Verbands Ilse Welther. 

Die letzten 25 Jahre HOG-Verband in den Blick nehmend:
Wo steht der HOG-Verband heute? Welche Rolle spielt er im „siebenbürgisch-sächsischen Universum“?
Unser Verband ist ein fester Bestandteil des siebenbürgisch-sächsischen Universums und steht klar zu den definierten Aufgaben des Erhalts der Tradition, des Brauchtum, der Heimatpflege und Bewahrung des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen.

 

 

 

Ilse Welther ist seit 2017 Vorsitzende des HOG-Verbands. Foto: privat

Was war für dich ausschlaggebend, die Leitung des HOG-Verbandes 2017 anzustreben?
Durch meine früheren Ämter als Vorsitzende der HOG Felmern, als Regionalgruppenleiterin und Geschäftsführerin im HOG-Verband hatte ich in meiner Arbeit in diesem Bereich einen sehr großen Gefallen gefunden. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, mich hier einzubringen und viel über die unterschiedlichen Heimatgemeinschaften und Regionen zu erfahren und mich bei der Bewahrung und Sicherung des siebenbürgischen Kulturgutes zu engagieren und Gestaltungsmöglichkeiten wahrzunehmen.

Wo liegen die wesentlichen Möglichkeiten und Chancen unseres HOG-Verbandes heute?
Wir bieten als Verband eine „Heimat“ für die Ortsgemeinschaften, wir halten die Verbindungen zur EKR und zum Forum in Siebenbürgen, wir vertreten die HOGs in den siebenbürgischen Organisationen, wie dem Kulturrat, dem Verband der Siebenbürger Sachsen, dem Siebenbürgischen Kulturzentrum „Schloss Horneck“, Bibliothek und Museum. Wir fördern die Gemeinschaft und Zusammenarbeit der HOGs.

Wagst du einen Ausblick auf die nächsten Jahre?
Wir hoffen weiterhin die Anzahl unserer Mitglieder erhöhen zu können, es kommen einige neue Beitritte hinzu, allerdings haben wir auch Austritte, denn manche HOGs können aufgrund von sinkenden Mitgliederzahlen selbst nicht mehr bestehen. Aber es kommen auch starke Gemeinschaften hinzu, die sich im Dachverband gut aufgehoben wissen. Durch die guten Beziehungen mit unseren Partnern in Siebenbürgen werden wir hier weiterhin präsent sein und die Heimatgemeinschaften in ihren Tätigkeiten hier unterstützen. Gemeinsam mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen sind wir in der weltweiten Föderation und haben hier die besten Chancen, mit allen Siebenbürgern vernetzt zu bleiben.